Bohrerodieren & Senkerodieren

Zwei Technologien – Eine Maschine

AGEMA Startloch erodieren

Bohrerodieren & Startlocherodieren

AGEMA Gewinde erodieren

Senkerodieren

Die AGEMA Präzisions-Startlocherodiermaschinen kombinieren die beiden Technologien, das Bohrerodieren & Senkerodieren, auf einer Maschine.

Die AGEMA Startlocherodiermaschinen kombinieren die beiden Technologien, das Bohr- und Startlocherodieren sowie Senkerodieren, auf einer Maschine.

Elektrische Entladungen beim Bohrerodieren & Senkerodieren

Unsere AGEMA Präzisions-Erodiermaschinen nutzen elektrische Entladungen, um einen thermischen Abtrag an der Werkstückoberfläche zu erreichen, ohne dabei die Mikrostruktur zu beschädigen.

Gerne können Sie uns Ihre Kontaktdaten hinterlassen und wir senden Ihnen Beispielvideos unseres Erodierprozesses zu.

Bohrerodieren & Senkerodieren

Elektrische Entladungen

Unsere AGEMA Erodiermaschinen nutzen elektrische Entladungen, um einen thermischen Abtrag an der Werkstückoberfläche zu erreichen, ohne die Mikrostruktur zu beschädigen.

Gerne können Sie uns Ihre Kontaktdaten hinterlassen und wir schicken Ihnen Beispielvideos zu.

AGEMA Germany Erodiermaschine Elektrische Entladungen

Bohrerodieren Senkerodieren auf einer Maschine AGEMA Germany
Bohrerodieren & Startlocherosion 

Erodieren Sie hochpräzise Bohrungen mit einer AGEMA Maschine.

  • Startlochbohrungen: Elektroden-Durchmesser von 0.30 bis 10.00 mm

  • Mikrobohrungen: Elektroden-Durchmesser von 0.08 bis 0.30 mm

  • Funktionsbohrungen, auch im spitzen Winkel zur Werkstückachse

  • Präzisionsbohrungen in Stahl und in Hartmetall mit nachweislich minimaler Randzonenbeschädigung

  • hohe Genauigkeit der Bohrungen (Position, Geradheit, Zylindrizität)

  • hohe Abtragsgeschwindigkeiten

Bohrerodieren Senkerodieren auf einer Maschine AGEMA Germany
Bohr- und Startlocherosion 

Erodieren Sie hochpräzise Bohrungen mit einer AGEMA Maschine.

  • Startlochbohrungen: Elektroden-Durchmesser von 0.30 bis 10.00 mm

  • Feinbohrungen: Elektroden-Durchmesser von 0.08 bis 0.30 mm

  • Funktionsbohrungen, auch im spitzen Winkel zur Werkstückachse

  • Präzisionsbohrungen in Stahl und in Hartmetall mit nachweislich minimaler Randzonenbeschädigung

  • hohe Genauigkeit der Bohrungen (Position, Geradheit, Zylindrizität)

  • hohe Abtragsgeschwindigkeiten

Bohrerodieren Senkerodieren auf einer Maschine AGEMA Germany
Senkerodieren

AGEMA Maschinen sind auch dazu geeignet Senkerodieranwendungen durchzuführen

  • planetäres Auslenken für das Aufweiten, z.B. Herstellung von Passungen

  • Gewindeerodieren in Hartmetall und andere leitfähige Materialien anhand vordefinierter Technologien, z.B. M3 bis M8

  • Realisierung verschiedener Rauhigkeitsstufen beim Senken

Bohrerodieren Senkerodieren auf einer Maschine AGEMA Germany
Senkerodieren

AGEMA Maschinen sind auch dazu geeignet Senkerodieranwendungen durchzuführen

  • planetäres Auslenken für das Aufweiten, z.B. Herstellung von Passungen

  • Gewindeerodieren in Hartmetall und andere leitfähige Materialien anhand vordefinierter Technologien, z.B. M3 bis M8

  • Realisierung verschiedener Rauhigkeitsstufen beim Senken

Funktionsskizze: Aufweiten beim Bohrerodieren & Senkerodieren
Bohrerodieren & Senkerodieren

Hier finden Sie nähere Informationen zum Bohrerodieren & Senkerodieren, sowie zu den Präzisions-Erodiermaschinen:

AS 320
AS 430

Bohrerodieren & Senkerodieren: die Werkstückmaterialien

Die AGEMA Maschinen können beim Bohrerodieren & Senkerodieren alle leitfähigen Materialien bearbeiten:
  • Hartmetalle
  • Beschichtete Materialien

    Besonders sschonende Bearbeitung von z.B. PKD, CBN, TiAlN

  • Messing
  • Nickelbasislegierungen
  • Stähle

    Pulvermetallurigische Stähle, Kalt- & Warmarbeitsstähle

  • Leitfähige Keramik
  • Aluminium
  • Kupfer
  • Titan

Funktionsprinzip Funkenerosion: die Technologie des Bohrerodierens & Senkerodierens

Schritt für Schritt erklärt

Bohrerodieren & Senkerodieren Funkenereosion AGEMA Schema 1

Beim Bohr- und Senkerodieren berühren sich das zu bearbeitende Werkstück und das Werkzeug, die Elektrode, nicht. Beide sind an eine Gleichstromquelle angeschlossen. Der Spalt zwischen den beiden ist mit einem Dielektrikum, z.B. Öl, gefüllt. Durch das Dielektrikum und der damit verbundenen Isolation, fließt kein Strom zwischen Werkstück und Werkzeug.

Technisch wird kein Strom sondern eine Spannung angelegt. Das elektrische Feld ist dann unhäbhängig vom Z-Achsweg vorhanden. Wenn der Abstand klein genug ist, dann kommt es zum Funkenübersprung.

Wird elektrische Spannung anlegt baut sich ein elektrisches Feld zwischen Werkstück und Werkzeug auf. Wird dann der Spalt zwischen diesen beiden durch das Verfahren des Z-Achsenweges verringert, kommt es bei einem sehr geringen Abstand zu einem Funkenübersprung und der Strom wird in Wärme umgesetzt. Es entstehen negativ und positiv geladene Teilchen. 

Bohrerodieren & Senkerodieren Funkenerosion AGEMA Schema 2

Beim Senkerodieren werden dann die positiv geladenen Teilchen werden zum negativen Werkstück und die negativen zur positiv geladenen Elektrode gezogen. Dieser Austausch findet in einem Entladekanal statt. Im Entladekanal erreichen die Temperatur und der Druck Höchstwerte, das Dielektrikum verdampt darin und es entsteht eine Dampfblase.

Durch die erzeugte Wärme erhitzt sich nur im Bereich der Entladung die Materialoberfläche des Werkstücks sowie die Elektrode. Die Oberflächen des Werkstücks und Werkzeugs schmelzen und der Entladekanal weitet sich aus. Hierbei  entsteht an der Oberfläche, die sog. Metallschmelze.

Bohrerodieren & Senkerodieren Funkenerosion AGEMA Schema 3

Die Wärmezufuhr kann durch Stromab- bzw. -aufbau gesteuert werden. Kommt es nun zur Stromabschaltung wird der Teilchenfluss gestoppt und der Entladekanal bricht zusammen. Durch diesen Zusammenbruch kommt es zur Implosion. Die Metallschmelze wird ausgeschleudert und verdampft im Öl. Weiterhin werden Teilchen am Werkstück sowie (gering) an der Elektrode durch die Spülung mit dem Öl herausgerissen.

Mit Anlegen eines neuen Spannungsimpluses beginnt der Funkenerosionsprozess von Vorne, bis die entsprechende Abtragsmenge durch die fortlaufende Entladung erreicht ist.

Die Wärmezufuhr kann durch Stromab- bzw. -aufbau gesteuert werden. Kommt es nun zur Stromabschaltung wird der Teilchenfluss gestoppt und der Entladekanal bricht zusammen. Durch diesen Zusammenbruch kommt es zur Implosion. Die Metallschmelze wird ausgeschleudert und verdampft im Öl. Weiterhin werden Teilchen am Werkstück sowie (gering) an der Elektrode durch die Spülung mit dem Öl herausgerissen.

Mit Anlegen eines neuen Spannungsimpluses beginnt der Funkenerosionsprozess von Vorne, bis die entsprechende Abtragsmenge durch die fortlaufende Entladung erreicht ist.

Beim Bohrerodieren verläuft der Prozess genau gleich wie der Bearbeitungsprozess beim Senkerodieren.

Lediglich die Polarität ist beim erosiven Schnellbohren gegenteilig, sodass die Elektrode negativ und das Werkstück positiv geladen ist. Der Unterschied der Verfahren ist weiterhin in der Abtragsgeschwindigkeit und dem Verschleiß der Elektrode zu finden. Beim Senkerodieren wird während der Bearbeitung so wenig wie möglich von der Elektrode abgetragen.

Im Gegensatz dazu wird beim Bohrerodieren das Material so schnell wie möglich abgetragen, ohne dabei Rücksicht auf den Elektrodenverschleiß zu nehmen. Die AGEMA Maschinen zeichnen sich durch eine hohe Präzision im Bereich dieses Verfahrens aus. Beim Bohrerodieren können unsere Kunden daher hohe Abtragsgeschwindigkeit erreichen.